Post von Willy

Brief vom: 03.01.2019

Guten Morgen Frau Töpfer,

möchte Ihnen eben mitteilen, wie es uns Dreien geht.

Die Autofahrt mit ihm war ruhig, er scheint es zu kennen. Das "nach Hause kommen" mit Willy hat so erfreulich stattgefunden, wie ich es mir erhofft hatte. Bin so froh.

Wohnungsleben scheint er auch zu kennen, läuft wie selbstverständlich überall herum. Um 17.00 Uhr gab es für beide Fressen. Pia Küche, Willy Wohnzimmer. Pia war als erste fertig, hat Willy, der noch fraß, nicht beachtet, sondern ist auf ihre Decke gegangen. Wurde Willy zu aufdringlich, hat Pia ihn mit einem deutlichen Grummeln in die Schranken gewiesen. Ich selber habe mich ganz im Hintergrund gehalten, nur beobachtet.

Die Nacht war ruhig. Pia auf ihrem Bettchen im Schlafzimmer, Willy auf dem für ihn vorgesehenen Bettchen.

Um 8.00 aufgestanden, mich schnell fertig gemacht, dann spazieren gegangen. Willy's Häufchen schön fest, ein gutes Zeichen! Treppe raufgehen ist ihm unheimlich, runter kein Problem. Die Steintreppen vor dem Haus auch nicht, solche kennt er ja vom Eifelhof. Habe vieeeel Zeit und Geduld, um ihn an die Stufen im Haus zu gewöhnen, welche natürlich glatter sind, das wird schon.

Das Fressen um 9.00 war auch entspannt. Willy's Fressen mit Tablette wieder ratzekale aufgemampft. Pia war wieder zuerst fertig und hat Willy, der noch fraß, nicht belästigen.

Auf die Bettchen legt sich Willy so, wie sie frei sind. Er wird von Pia von ihrem Lieblingsplatz nicht verjagt, sie lässt ihn gewähren und legt sich woanders hin. Halte mich da ganz raus, das ist Sache zwischen den Beiden. Vorhin ganz süße Spielaufforderung von Pia an Willy, hab mich riesig darüber gefreut. Nun ruht Willy auf Pias Lieblingsplatz und Pia auf ihrem Schlafplatz im Schlafzimmer.

Eines nur noch, worauf ich gestern Frau Buß schon angesprochen hatte. Kaum war ich mit Willy aus dem Büro heraus, fing er an zu schnaufen so, als wolle er ein Partikelchen in seiner Nase los werden. Es war kein Niesen, es kam/kommt auch kein Sekret aus der Nase. Bin kurz mit ihm gegangen, dann wieder ins Büro zurück. Wir sind so verblieben, dass ich es beobachte und mich bei Verschlimmerung melde. Heute Nacht hat er dreimal so geschnieft. Heute Morgen beim Spaziergangs-Anfang sehr heftig, mehrmals hintereinander aber, immer noch kein Niesen wie bei Schnupfen sondern so, als würde z.B. uns eine kleine Sommerfliege in die Nase sausen, welche wir dann mit Schniefen los werden würden. Nach dem Fressen war es noch einmal und nun ist schon die ganze Zeit nichts. Jedoch säße etwas in der Nase, würde er doch die ganze Zeit solch ein Geräusch machen. Bei Schnupfen käme etwas Flüssigkeit mit ...

Da er Alles in Allem munter ist, zwischen den drei Schniefern heute Nacht, tief und fest geschlafen hat und heute Morgen fröhlich aufstand, der Appetit da ist, das Häufchen schön fest war, möchte ich erst einmal nichts unternehmen.

Vielleicht ist es gestern im Laufe des Tages ja auch einem Ihrer Mitarbeiter-/innen aufgefallen? Die zig Male, die wir auf Spaziergang am Eifelhof unterwegs waren und auch noch am Mittwoch, hatte er das nicht. Also, bitte keine Sorgen machen.

Melde mich morgen wieder. Ihnen einen angenehmen Tag, mit bestem Gruß
Sabine G.

Brief vom: 04.01.2019

Liebe Frau Töpfer,

lange spazieren gewesen und ... oh Freude ... nach kurzem Zögern und etwas Hilfestellung ist Willy die ganze Treppe bis rauf zur Wohnung gelaufen und war schwanzwedelnd stolz wie Oskar.

Die beiden laufen wie ein altes Ehepaar, Seite an Seite ... schön!

Zuvor, beim rauskommen aus dem Haus, hat er noch mal heftig geschnieft, dann aber nicht mehr.

Lieben Gruß, Sabine Greif

Brief vom: 13.01.2019

Liebes Eifelhof-Team,

möchte Ihnen nur eben mitteilen, dass hier alles wunderbar ist. Beide an mehreren Tagen langsam an das gemeinsam hinten im Auto sitzen gewöhnt.

Wegen Willys Erkältung waren wir nur hier in der Umgebung unterwegs gewesen, vorsichtshalber.

Nun schon 4 x in den Feldern gewesen. Pia läuft frei. Willy an langer Leine. Beide haben Spaß. Es geht im sehr gut.

Tägliches gut durchbürsten. Er genießt es. Gestern hab' ich ihm die Krallenspitzen gestutzt, auch hierbei war er ganz entspannt.

Bei allem was ich mache ... füttern ... an-/ableinen ... rein-/raus Auto ... bürsten ... etc., ist immer Pia die erste. Zu Anfang musste ich Willy am sich dazwischen drängeln hindern, nun wartet er schon, bis er an der Reihe ist. Wenn ich beide zu mir rufe, um sie zu streicheln oder mit ihnen zu spielen, agieren sie auch untereinander fröhlich, necken und beschnuppern sich. Keine Eifersucht.

Alles in Allem hat er sich rasch eingelebt und wir haben einen ganz normalen Alltag.

Ihnen Alles Gute, melde mich wieder.

Mit freundlichem Gruß
Sabine G.