Post von Vulpita

Brief vom: 20.03.2014

Post von Vulpita

Mehr als 5 Wochen bin ich jetzt schon in meinem neuen Zuhause. Die Umstellung war gar nicht so einfach. Frauchen und Herrchen wohnen ganz in der Nähe vom Ahrufer, wo wir täglich spazieren. Da gehen immer viele Menschen und Hunde, die mir anfangs völlig fremd und daher nicht ganz geheuer waren. Inzwischen weiß ich aber, dass ich Beschützer habe und mir nichts passieren kann. Jetzt freue ich mich sogar auf das Visitenkartenlesen an den vielen Bäumen und Bekanntschaften mit vielen netten Hunden.

Spazieren gehe ich jetzt gerne. Noch lieber habe ich aber, wenn ich gestreichelt werde. Davon kann ich gar nicht genug bekommen. Mir ist ein Rätsel, wieso Frauchen und Herrchen sich noch für andere Sachen interessieren. Dass sie Zeit haben müssen, um mir mein Fressen vorzubereiten, dafür habe ich Verständnis. Aber sonst. Was ist denn wichtiger, als sich um seinen Hund zu kümmern?

Abends lege ich mich aber auf mein Schlafkissen und will meine Ruhe haben.

In den ersten Tagen haben sich Frauchen und Herrchen gefragt, ob ich überhaupt bellen kann. Nur wenn die Futterzubereitung mal zu lange dauert, beweise ich das. Auch, wenn ich mich erschrecke. Sonst bin ich ganz ruhig,

Mit dem Auto zu fahren ist mir am Anfang gar nicht bekommen. Jetzt habe ich mich aber auch daran gewöhnt.

Herrchen und Frauchen haben mir gesagt, dass sie mich nie mehr missen möchten. Ich die beiden aber auch nicht.

Ich wünsche allen Hunden im Eifelhof Frankenau und in allen Tierheimen, dass sie möglichst bald auch ein glückliches Zuhause bekommen.

Vulpita Vulpita