Post von Bogar

Brief vom: 29.01.2014

Liebes Eifelhof-Team,

die kleine Bogar ist nun schon drei Wochen bei uns bzw. bei unserer Mama. Und beide blühen zusehends auf. Nachdem vor zwei Jahren ihre Pudeldame Candy verstorben war und letztes Jahr ihr Mann, hatte unsere Mutter keinen Lebensmut mehr und einen „neuen“ Hund wollte sie schon gar nicht. Doch wir ließen nicht locker und als Tierfreunde verfolgten uns auch immer die Berichte von den zum Töten freigegebenen Hunden aus Rumänien und Ungarn. Deswegen haben wir uns immer mal wieder in Tierheimen der Umgebung vor Ort oder im Internet umgeschaut, um zwei unglückliche Wesen zusammenzuführen für gegenseitigen neuen Lebensmut. Und dann sahen wir ein Foto von Bogar und waren entzückt von dem lieben Gesicht. Auch unsere Mutter war das erste Mal nicht komplett dagegen und so fuhren wir nach anfänglichen Überredungskünsten zum Eifelhof, um mit Bogar mal Probe-Spazieren zu gehen. Und es war von allen Seiten „Liebe auf den ersten Blick“. Am liebsten hätten wir sie gleich mitgenommen. Aber so schnell geht das aus verständlichen Gründen ja nicht und wir ließen uns vormerken und kamen noch ein zweites Mal. Auch dieses Mal musste Bogar noch bleiben. Herr Holz kam dann mit Bogar in der ersten Januar Woche zu uns nach Bonn. Unser Heim wurde von Bogar und Herrn Holz für “gut“ befunden. Felsbrocken fielen uns von der Seele. Als alle Formalitäten erledigt waren, ging`s ans Abschiednehmen von Herrn Holz. Wie würde Bogar reagieren? Die Kleine hatte sich aber schon ein Eckchen ausgesucht im Wohnzimmer und machte keine Anstalten, hier wieder wegzuwollen. Seitdem weicht sie unserer Mutter nicht mehr von der Seite und es amüsiert uns, wie die Beiden sich gegenseitig um den Finger bzw. ums Pfötchen wickeln. Endlich ist wieder Freude im Haus. Bogar ist immer noch schüchterner als andere Hunde, aber man merkt Tag für Tag mehr, wie sie zunehmens mehr ankommt. Sie geht wunderbar an der Leine, und hört recht gut, da man ja nichts über ihr Vorleben weiß. Ein wenig verfressen ist sie, sicherlich hat sie viel Nachholbedarf. Der Tierarzt meinte auch, das viel Liebe, Geduld und psychologisches Feingefühl nötig ist und dadurch, dass sie langsam Vertrauen fasst, hat sie schon gut zugenommen. Treppen steigt sie nach wie vor nicht so gerne; die Treppen runter laufen dagegen schon. Dies ist für sie offensichtlich fremd. Und Verlust- Angst hat sie. Wenn Frauchen mal wenige Minuten zum Einkaufen in einem Supermarkt ist und die Kleine mit uns vor der Tür warten muss, winselt sie herzzerreißend nach ihrem neuen Lieblingsmenschen. Umso größer die Wiedersehensfreude, als hätte man sich Wochen nicht gesehen.

Alles in allem, nach der kurzen Zeit mit Bogar hat sich unser aller Leben schon sehr verändert, das Sprichwort ist wahr, „neues Jahr neues Glück“. Wir sind froh und dankbar, dass Bogar unser Leben bereichert!

P.S. Fotos folgen in Kürze.

Viele Grüße aus Bonn

Familie Ihlefeldt