Post von Uno (ehem. Pongo)

Brief vom: 06.10.2016

Hallo, mein Name ist Uno. Als ich noch auf dem Eifelhof Frankenau lebte hieß ich Pongo. Im Mai 2015 hat mich Familie Schmitz aus Bad Hönningen bei sich aufgenommen und mir den jetzigen Namen Uno gegeben, da ich ja Spanier bin, und ihr erster Hund.

Ich habe mich schnell eingewöhnt und mich mit meinen zwei Mitbewohnerkatzen Gizmo und Teddy schnell angefreundet. Leider musste Teddy im Dezember nach einem kurzen Krankheitsleidensweg eingeschläfert werden. Das war sehr traurig für mich, da Teddy der erste der beiden Katzen war, der mich mit schmusen und kuscheln akzeptierte. Mit Gizmo bin ich aber auch nach kurzer Zeit ziemlich beste Freunde geworden. Gizmo und ich kuscheln zusammen, liegen oft auch gemeinsam auf dem Sofa. Wenn ich vom Spazierengehen zurückkomme wartet Gizmo schon auf mich am Gartentörchen und begrüßt mich.

Leider geht es mir seit 3 Monate auch etwas schlecht. Ich bekomme seit 3 Monaten in unregelmäßigen Abständen epileptische Anfälle. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Plötzlich bin ich ganz steif, kippe zur Seite, bekomme Schaum vor dem Maul, bin nicht ansprechbar und weiß gar nicht mehr wo ich bin und erkenne meine Familie für kurze Zeit nicht. Gott sei Dank haben mein Frauchen und mein Herrchen schnell reagiert und meine Epilepsie erkannt. Die Beiden arbeiten nämlich im Behindertenbereich und wussten sofort was mit mir los sein muss. Ich kam zu meiner Haustierärztin und die hat mein Blut untersucht und mir gute Medikamente verschrieben. Die nehme ich auch gut und fleißig, mit Leberwurst, zu mir. Lecker Leberwurst, die mag ich sehr gerne. Doch leider hören die Anfälle nicht auf, ich bekam, wenn ich Anfälle hatte, immer eine Serie von 3 bis 4 Anfällen in 24 Stunden. Meine Familie hat sich dann im Internet schlau gemacht und eine Tier Neurologin für mich gefunden. Leider konnte sie beim ersten Besuch auch nicht genau sagen, wie, wo und warum die Anfälle auftauchen und riet uns zu einem MRT und weiteren Untersuchungen. Nach dieser Untersuchung, die ich jetzt hinter mich gebracht habe, stellte sie eine angeborene Epilepsie fest die wir nun gezielt mit Medikamente behandeln sollen und hoffentlich auch können. Die Untersuchung war sehr anstrengend für mich und ich war glücklich als ich nach vielen Stunden in der Klinik, auf der Autobahn und leider auch in zahlreichen Staus wieder zuhause war. Dort wartete direkt Gizmo auf mich, der mich freudig empfing.

Uno (ehem. Pongo)