Post von Fanni (ehem. Babi)

Brief vom: 09.01.2016

Liebes Team vom Eifelhof Frankenau!

Gestern war ein aufregender Tag für mich, denn ich bin in mein neues Zuhause gezogen.

Erst einmal musste ich ganz alleine Auto fahren. Der Herr Holtz fuhr aber so umsichtig, dass mir trotz Frühstück gar nicht schlecht geworden ist. Dann ging es in meine neue Bleibe, wo ich mir alles ganz intensiv angeschaut habe. Die hatten dort sogar einen kleinen Knuddel-Freund namens Elchi für mich versteckt, den ich gleich entdeckt habe. Nachderm Herr Holtz und das neue Frauchen alle Formalitäten geklärt hatten, durfte ich bleiben, habe aber beim Abschied dem Herrn Holtz noch ganz intensiv nachgeschaut. Zeit für Zaudern war aber nicht, denn ich musste sofort mit zur Arbeit fahren, um meine Kollegen Jerry und Lisa kennenzulernen. Wir haben erstmal einen langen Spaziergang gemacht, bei dem ich gerne mit Lisa um die Wette gerannt wäre. Das neue Frauchen war aber nicht so schnell. So habe ich ihre Armmuskeln etwas trainiert. Nachdem wir Hundekumpels wieder sauber waren mussten wir ein bisschen Arbeiten. Opa Jerry ist der Körbchenanwärmer und Probelieger. Er hat nachmittags auch das eine oder andere Nickerchen gemacht. Lisa ist der Kontrollfreak, der immer hinter der Tür zur Praxis liegt und schnüffelt, wer so alles rein- und wieder rausgeht. Ich habe mich auch nützlich gemacht: Alle Schuhe, die ich gefunden habe, wurden zu meinem Platz getragen, saubergeleckt und von so lästigem Gebammel wie Schnürsenkeln befreit. Da hat mein neues Frauchen abends aber gestaunt!!!

Im Dunkeln musste ich wieder Hundezeitung lesen gehen und meine neue Umgebung kennenlernen. Anschließend gab es lecker Abendessen und auch mein Freund Elchi war wieder da. Ich hab mich so gefreut, dass ich ihn von oben bis unten durchgekaut und durch die Gegend geworfen habe. Jetzt hat er ein Schleudertrauma und heisst Suddel-Elchi. Wir beide haben es uns dann spätabends im Körbchen gemütlich gemacht. Ich war so K.O, dass ich gar nicht heulen musste, sondern sofort eingeschlafen bin. Heute morgen die nächste Überraschung: in meinem neuen Heim leben drei Katzen, denen ich aus einiger Entfernung beim Fressen zugeschaut habe. Die eine war so erscheckt, dass sie die Treppe runtergefallen ist, aber die beiden anderen sind langweilig. Die sitzen nur da, schauen mich an und lassen mich nicht an ihr Fressen. Mein eigenes Frühstück war da deutlich interessanter.

Gleich muss ich das neue Herrchen Gassi-Führen und dann mach ich erstmal ne Pause und denke ein bisschen an Euch. Mein erstes Fazit: Hier scheint es gar nicht so schlecht zu sein, ich gebe mein Bestes und schicke Euch noch viele Grüße.

Bis Bald!
Eure Babi

Brief vom: 27.01.2017

Liebes Team vom Eifelhof Frankenau,

Jetzt ist unsere Fanny schon ein Jahr bei uns und wir wollen keinen einzigen Tag missen. Es gab zwar so manche Startschwierigkeit: ins Bett pieseln, in unserer Abwesenheit Kissen zerfetzen und deren Innenleben über 2 Etagen verteilen und sie ist nach wie vor ein sehr skeptischer Hund. Fremde Männer oder Wanderstöcke machen sie regelrecht panisch, das war in unserem Urlaub in Bayern am Königsee ein sehr großes Problem. Aber ich denke ihr geht es gut bei uns und wir sind sehr glücklich mit ihr. Anbei lasse ich ein Paar Bilder sprechen, dann können Sie selber sehen. Ich hoffe, die Übertragung klappt.

Viele Grüße!

Andrea R.

Fanni (ehem. Babi) Fanni (ehem. Babi)