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Domingo

Post von Domingo: 31.12.2017, 2 Brief(e)

Bretone, Rüde, kastriert, geb. 04/2015, Größe: ca. 60 cm

Der rassige Domingo kam kürzlich aus Spanien zu uns. Mit seinen bernsteinfarbenen Augen hat er uns sofort erobert und so smart wie er aussieht, kommt er auch daher. Ob nun ein Bretone in seiner Abstammung steckt oder doch eher ein kleiner Münsterländer, darüber lässt sich gewiss streiten – nicht streiten lässt sich jedoch darüber, dass ihm die Jagdpassion förmlich in die Wiege gelegt wurde und er somit auch eine entsprechende Auslastung benötigt.

Im Haus sind diese Hunde erfahrungsgemäß sehr angenehme und entspannte Begleiter, die oftmals sogar Katzen oder Kleintiere in ihrer Familie dulden – vorausgesetzt, man gewöhnt sie behutsam und hundegerecht an diese Art der Familienmitglieder. Draußen jedoch zeigen sie dann ihre ganze Passion und keine Katze ist mehr vor ihnen sicher und sie sind vor lauter Temperament kaum zu bändigen. Das bedeutet im Klartext, dass Domingo, der ja gerade erst der Pubertät entwachsen ist, zunächst eine solide Grunderziehung benötigt und überhaupt erst einmal lernt, „dem a nderen Ende der Leine“ zuzuhören. Noch kann ihm nichts schnell genug gehen und er weiß seine ganze Energie überhaupt nicht richtig zu bändigen. Genau das aber soll er lernen, damit sich seine ganzen tollen Eigenschaften und Fähigkeiten in die gewünschten Bahnen lenken lassen. Da er jedoch ein sehr intelligenter und lernwilliger Hund ist, wird er das Hundeeinmaleins sicherlich in Rekordzeit beherrschen.

Domingo ist voller Tatendrang und will sich unbedingt beweisen können. Ausgedehnte Spaziergänge werden an der Tagesordnung für ihn sein, ihn aber keinesfalls voll auslasten. Damit ist nun weniger gemeint, dass er entsprechenden Auslauf bekommt, indem er neben dem Fahrrad herläuft – obwohl das durchaus mal eine Alternative sein kann, damit er so richtig körperlich Dampf ablassen kann. Auf lange Sicht aber braucht er eine richtige Aufgabe, damit er sein volles Potenzial entwickeln kann. Ursprünglich als Jagdgehilfe des Menschen gezüchtet, war es sein Job, verloren gegangenes Wild mit seiner exzellenten Nase a ufzuspüren und anzuzeigen oder zu je nachdem auch zu apportieren.

Diese angeborenen Anlagen kann man beispielsweise über Dummytraining umlenken, ebenso wie bei ihm Rettungshundearbeit oder Mantrailing denkbar wäre, um ihn artgerecht auszulasten. Aufgrund seiner körperlichen Fitness wäre sicherlich auch Hundesport ideal für ihn – hier sind der Fantasie der neuen Familie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur zu wissen, dass Domingo in dieser Beziehung durchaus seine Ansprüche hat, die er auch erfüllt bekommen möchte – weil er sonst auf die Idee kommen könnte, sich nach seinem eigenen Geschmack zu entfalten.

Es ist sehr einfach, sich Hals über Kopf in sein wunderschönes Aussehen und seinen gewinnenden Charakter zu verlieben, aber das alleine reicht nicht aus, um ihn weit über ein Jahrzehnt hinweg glücklich und zufrieden zu machen. Für Domingo werden vielmehr echte und erfahrene Jagdhundefans gesucht, die voller Begeisterung mit ihrem Hund gemeinsame Ziele erreichen möchten. Domingo wird Sie aufgrund sei ner Vielseitigkeit nicht enttäuschen sondern vielmehr voller Elan alles mitmachen!

Domingo ist von sehr sanftem Wesen – wobei ein Rüde in seinem Alter natürlich auch mal entsprechend „rüpelig“ daherkommen kann, einfach weil er noch ausprobiert, wie schön es ist, seine Artgenossen zu beeindrucken und vor allen Dingen, wie denn der Mensch darauf zu reagieren gedenkt. Weist man ihn jedoch mit liebevoller Konsequenz in seine Schranken, hat er das Potenzial, seine neuen Menschen innerhalb kürzester Zeit zu vergöttern. Er ist extrem menschenbezogen und gerade ein Hund wie er leidet sehr unter dem Eingesperrt-sein und doch recht eintönigen Alltag, den das Tierheimleben nun mal so mit sich bringt.

Domingo möchte hinaus in die große weite Welt, er sucht eine Familie, wo immer etwas los ist und wo auch gerne Kinder sein können. Berücksichtigen sollten Sie jedoch, dass er aufgrund seines jugendlichen Überschwangs allzu kleine Kinder vermutlich ständig über den Haufen rennen würde (wobei man natürlich sehr schnel l jedem Hund vermitteln kann, dass das nicht erwünscht ist), sodass vielleicht doch besser etwas standfestere Kinder gefragt sind. Domingo würde sicherlich nicht müde, stundenlang mit ihnen herumzutoben, um sich dann zufrieden in seinem Körbchen zusammenzurollen und ein entspanntes Nickerchen zu halten.

Nur wissen wir leider noch gar nicht, wo genau dieses Körbchen stehen könnte. Um das herauszufinden, suchen wir genau SIE – wo immer Sie auch gerade sein mögen. Sie brauchen sich nur noch bei uns zu melden…

Domingo Domingo
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