Post von Sweety

Brief vom: 30.06.2017

Liebe Frau Töpfer,

mit großer Freude sehe ich, dass auch der letzte aus dem Dreierpack - Simba - inzwischen vermittelt werden konnte. Wie schön! Hier kommt ein Brief von Sweety :-)

Liebes Eifelhof-Team,

ich bin's, die süße Sweety, von der meine Menschen sagen, dass ich meinen Namen absolut verdiene. Mein Herrchen schaut mich oft lächelnd an und sagt: "Du bist so süß!" Das höre ich gern und lege meinen Kopf schief, was ihn noch mehr erfreut.

Nun bin ich schon fast drei Monate in meinem neuen Zuhause im Oberbergischen. Hier ist es ziemlich schön! Morgens begrüße ich meine Menschen mit Küsschen und sause raus in meinen großen Garten. Wenig später gibt es die Morgenrunde und ich trippele dann schon ungeduldig im Flur hin und her und schmeiße meine Pfötchen vor Freude. Bei der derzeitigen Hitze geht es nur um die Ecke auf's freie Feld. Dort heißt es 'Leinen los' und ich renne dann mit lauten Pfötchengetrommel los. Arthrose? Ich weiß von nix!

An kühleren Tagen machen wir größere Runden, mal durch den Wald, mal rund ums Nachbardorf. Dann heißt es Frühstück, in meinem Fall Kaustick und ein Schälchen Quark...an den Wochenenden mit Eigelb, mjamm!

Ab und zu gibt es einen Ausflug. Ach, ich fahre schrecklich gern Auto und zappele wie wild, wenn ich in den Kofferraum gehoben werde. Aber das muss sein...ich habe ja schließlich Arthrose :-)

Meine neue Gefährtin ist inzwischen leider über die Regenbogenbrücke gegangen, aber einige Male konnten wir noch alle zusammen spazieren gehen. Nun bin ich erneut allein und muss mich erst daran gewöhnen, denn das kenne ich eigentlich gar nicht. So hefte ich mich an die Fersen meiner Menschen, aber da sie eigentlich fast immer zuhause sind - zumindest einer von ihnen - komme ich ganz gut klar. Ich bin jedenfalls sehr lieb, sagen sie, denn ich mache nichts kaputt und höre auch sehr gut auf die Grundkommandos. Ich bin auch sehr verspielt und wenn ich mich ducke und im Garten im Kreis herumrenne glaubt man kaum, dass ich schon elf bin.

Meine Menschen sind jedenfalls sehr froh, dass ich sie jeden Tag zum lachen bringe und haben gesagt, ich soll Euch das mal schreiben und Euch diese beiden Fotos schicken. Hoffentlich finden alle anderen Tiere bei Euch auch bald ein schönes Zuhause.

Herzliche Grüße
Sweety

Sweety Sweety

Brief vom: 03.04.2018

Ein Jahr mit Sweety

Liebes Eifelhof-Team,

Anfang März 2018 waren die ersten zwölf Monate mit unserer Sweety um und es wird endlich Zeit für ein erneutes Lebenszeichen!

Gerade hält die Süße, die ihren Namen zu Recht trägt, ihren verdienten Büroschlaf im Home-Office, wohin sie mich immer gern begleitet. Eine große Doppeltür führt nach draußen in den Garten und bei sommerlichen Temperaturen steht sie offen. Sweety liegt gerne dort und beobachtet, was sich auf ihrem Grundstück bewegt. Vögel beachtet sie nicht, aber bei Eichhörnchen oder Katzen wird sie munter und nimmt die Verfolgung auf.

Ihre anfängliche Gefährtin, unsere vorherige Hündin Nina, musste wenige Wochen nach Sweetys Einzug über die Regenbogenbrücke gehen - sie war so krank, dass wir ihr nicht mehr helfen konnten. So nahm Sweety einen Prinzessinnenstatus ein und obwohl sie zur Besuchshündin der Familie (und generell) freundlich ist, hat man doch den Eindruck, dass sie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit sehr genießt.

Trotz ihrer inzwischen etwa zwölf Jahre ist Sweety noch flott unterwegs, aber mit Rücksicht auf ihre Arthrose sind zu viele Treppen, lange Wanderungen und Sprünge ins Auto tabu. Dauerhafte Schmerzmittel sind (noch) nicht erforderlich und wir hoffen, dass sie bei pfleglicher Behandlung noch lange fit bleibt. Hochheben lässt die Süße sich nicht gern, aber die Einstiegshilfe fürs Auto hatte sie schnell verstanden und läuft inzwischen fast selbstständig hoch im Bemühen, nur ja mitzukommen… Schon im Haus sieht sie einem ganz eindringlich in die Augen mit einem "ich darf doch mitfahren, oder, bittebitte!" Blick im lieben Gesichtchen.

Wir wohnen auf dem Land und sind daher froh, dass Sweety keinen Jagdtrieb hat. Sie hoppelt hinter aufgescheuchten Wildtieren ein paar Schritte hinterher und sieht dann wohl ein, dass sie sowieso keine Chance hat. So sind Spaziergänge relativ entspannt, auch wenn sie es eigentlich immer eiliger hat als die begleitenden Menschen :

An einer Sache knacken wir allerdings: An mindestens der Hälfte aller Tage landet das große Geschäft im Garten. Ob an der Leine oder freilaufend, man hat den Eindruck, dass Sweety mit Macht einhält, bis sie endlich wieder zuhause ist. Dann hockt sie sich umgehend im Garten hin. Wir schließen daraus, dass sie früher in den Garten oder in den Hof geschickt wurde mit der Anweisung, dort ihr Geschäft zu verrichten. Das ist natürlich nur schwer wieder abzutrainieren, aber wir bleiben dran. Draußen gibt es Lob und Leckerchen, zuhause wird kommentarlos entfernt. Der Groschen ist leider noch nicht so ganz gefallen. Hat jemand einen Tipp für uns?

Sweety war anfänglich recht distanziert und kein 'Schmusetier'. Vor ausgestreckten Händen duckte sie sich weg, setzte sich aus der Liegeposition bei Annäherung sofort auf und quittierte sich umarmende Menschen mit aufgeregtem Gebell. Häusliche Gewalt? Man kann nur mutmaßen. Das ist inzwischen aber fast ganz weg, d.h. sie kommt von sich aus und fordert Streicheleinheiten ein, begrüßt uns stürmisch und mit vielen Küssen. Aber den Bauch kraulen lassen? Nichts zu machen! Wir bleiben geduldig und erzwingen natürlich nichts.

Vielen Dank für dieses liebenswerte Tier, das uns jeden Tag zum Lachen bringt.

Herzliche Grüße aus dem Oberbergischen,
Gaby, Carsten & Sweety

Sweety