Post von Hundedame Valentina

Schon vier Jahre her, dass Valentina ein wunderschönes Zuhause auf einem Bauernhof gefunden hat. Nun gab es Post von ihr.

Hallo liebes Team vom Eifelhof Frankenau,

ich bin es, eure Valentina (seit 2017 genannt Tina). Ich wollte euch endlich mal wieder ein Update geben, wie es mir geht. Seit Oktober 2019 gibt es eine neue Bezugsperson in meinem Haus … Und zwar den angehenden Schwiegersohn.. sobald der da ist und mich ruft, sind alle anderen Personen Nebensache, da können die noch so viel rufen und winken und machen das ist mir dann so ziemlich egal!!

Ich liebe es, mich auf den Spaziergängen einfach auf die Wiesen oder Felder zu setzen und mir mein Reich anzuschauen! Das mache ich natürlich auch zu Hause auf der Pferdeweide.

Den Pferden klaue ich auch gerne mal die Leckerchen vor der Nase weg oder setze mich so hinter den Zaun, dass ich sie ärgern kann (dass ich eben auf dem Gras sitze und die nicht)!

Fast jeden Morgen treffe ich draußen meine Hundekumpels und jede bekommt von jedem Herrchen/Frauchen Leckerchen… die werden auch immer eingefordert.

Ich hoffe, euch geht es gut und wünsche allen Tieren bei euch alles Gute für die Zukunft,

Eure (Valen) Tina

Wir suchen TierpflegerInnen

Du bist Tierpfleger oder Tierpflegerin und suchst einen neuen Job – wir sind ein motiviertes Team unter neuer Leitung!

Zusammen können wir was bewegen! Der Eifelhof Frankenau ….

sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verstärkung seines Teams TierpflegerInnen (m/w/d) in Vollzeit.

Pflege von Hunden, Katzen, Pferden und Hängebauchschweinen, Vermittlung von Tieren, Unterstützung bei medizinischer Versorgung, Reinigung der Gehege und Desinfektionsarbeiten gehören zu den Aufgabengebieten.

Wir erwarten eine abgeschlossene Berufsausbildung, Bereitschaft zur Wochenend- und Feiertagsarbeit, Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten und Flexibilität in den Einsatzbereichen.

Bei Interesse an einer Bewerbung senden wir gerne das vollständige Stellenangebot.

Jaaa, ihr habt richtig gesehen!

Das ist Olli Petzsokat, vielen noch als Oli P. bekannt, der im November erstmalig für einen Dreh des WDR auf dem Eifelhof war und es hat ihm super gefallen.

Olli wird in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ die 5 Hängebauchschweine, Pferd Lotta, Kater Lucifer und die Hunde Funny und Murzynek (genannt Mütze) vorstellen.

Trotz des Dauerregens hatte das Team eine Menge Spaß!

Die Ausstrahlung der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ findet am Sonntag, den 14.11. um 18.00 Uhr statt und kann danach in der Mediathek abgerufen werden.

Echte Hundstage

Ey Leute, ist es bei Euch auch so heiß? Jetzt weiß ich endlich, was Ihr Menschen unter Hundstagen versteht – das ist dieses merkwürdige Wetter, das hier gerade herrscht!

Natürlich bin ich von Spanien her die große Hitze gewohnt, aber was momentan hier abläuft, hat ja wirklich nicht mehr viel damit zu tun. Man könnte glatt meinen, wir wären in der Sahara – nur wo die komischen Gewitter dann herkommen, weiß ich natürlich auch nicht. Gibt es in der Wüste Gewitter und Hagel? Keine Ahnung.

Was allerdings am allerschlimmsten dabei ist, ist eindeutig die Tatsache, dass wir Hunde nicht richtig schwitzen können. Also nur so ein bisschen, mit den Fußsohlen. Das müffelt dann immer ganz schön, Ihr wisst schon. Den Rest müssen wir über das Hecheln erledigen, aber das kann man ja nicht rund um die Uhr tun. Mir geht es da noch relativ gut, denn ich habe ja ziemlich kurzes und noch dazu helles Fell. Aber was machen die Mähnentiere? Vielleicht noch die mit schwarzem Fell?

Mensch, Leute, denkt doch mal nach und versetzt Euch in unsere Lage! Geht Ihr etwa gerade mit dem dicken Winterparka raus, um es schön kuschelig warm zu haben? Wohl kaum. Aber es gibt immer noch genügend Menschen, die keinen Gedanken daran verschwenden, wie unsereiner durch die große Hitze kommt. Dabei gibt es doch so viele Möglichkeiten, es uns ein bisschen leichter zu machen.

Mein Kumpel Travis zum Beispiel, der lange bevor ich hierher kam, auch mal im Eifelhof gewohnt hat, bekommt immer von seinen Menschen den Pullover ausgezogen. Das sieht dann so aus:

Ich glaube, der hat wohl zweimal „HIER” geschrien, als es im Hundehimmel um die Fellverteilung ging. Wenn das immer noch nicht reicht, darf er sich zusammen mit seiner Gefährtin Chelsea die Füße kühlen:

Natürlich braucht Ihr nicht gleich einen Hundepool zu kaufen, denn es tut ganz sicher auch ein ganz normaler Eimer oder eine Gießkanne, um unsereinen mal richtig nass zu machen. Für meinen Geschmack muss man es ja nicht gleich übertreiben, aber manche Hunde scheinen das zu mögen:

Also ich weiß nicht, sexy sieht anders aus, oder? Aber à propos nass – denkt bitte auch daran, dass wir bei der Affenhitze vielleicht auf dem Spaziergang mal was schlabbern wollen. Es gibt diese tollen Umhängeflaschen zu kaufen, an denen gleich ein kleiner Trinknapf befestigt ist. Bei mir funktioniert das leider nicht, weil ich so gierig trinke, dass fast alles daneben läuft, sobald ich meine Schnute in das Teil stecke. Aber da ich ja auf dem Eifelhof lebe, muss ich ja nicht zwingend jeden tag spazieren gehen und kann mich schön im Auslauf tummeln. Ein noch viel größerer Vorteil ist es, dass ich nicht darauf angewiesen bin, mit dem Auto mitzufahren.

Hier kommen wir auch gleich zum Punkt – Leute, lasst bloß nicht Eure Hunde bei dem Wetter im Auto sitzen, keine Sekunde lang! Das gibt nämlich Hot Dogs vom Feinsten, denn das Auto heizt auf wie ein Backofen. Schrecklich!!! Selbst bei McDonald’s stehen jetzt sogar Schilder an der Tür, dass man die Hunde bei dem Wetter mit ins Lokal bringen soll – und haltet Euch fest, wir bekommen dort sogar eine Schüssel Wasser umsonst! Wenn das kein Service von denen ist, bin ich nicht Katty.

Also Leute, passt gut auf Eure Fellnasen auf bei den Temperaturen und lasst es Euch gesagt sein – weniger ist in dem Fall mehr! Selbst ich schiebe momentan eine ruhige Kugel, und das will echt was heißen.

Pfote drauf, Eure Katty

Neue Samtpfoten auf dem Eifelhof

Mann, oh Mann, das wird langsam ein Fulltime-Job hier – ich komme aus dem Berichten gar nicht mehr raus! Wenn das so weitergeht, beantrage ich bald Urlaub, damit ich endlich mal wieder in Ruhe in der Sonne abhängen kann! Wobei Ruhe ein Fremdwort ist in letzter Zeit. Denn noch nicht mal Sonntags hat man hier mehr seine Ruhe!

Letzten Sonntag war vielleicht was los bei uns! Dass Sonntags oft neue Hunde ankommen bin ich ja mittlerweile gewohnt. Aber dieses Mal, stellt Euch vor, kamen eine ganze Reihe Samtpfoten mit. Normalerweise haben wir ja genug Katzen hier bei uns aus der Region, weil viele Menschen immer noch nicht kapiert haben, dass man eine Katze, die draußen rumläuft, unbedingt kastrieren muss, damit sie nicht alle Nase lang mit unerwünschtem Nachwuchs ankommt. Dabei ist das doch wirklich kein Geheimnis, oder? Und so schwer ist das doch wirklich nicht, hier Abhilfe zu schaffen. Einfach unglaublich, wie viele dieser armen, kleinen Geschöpfe hier alljährlich abgegeben werden, noch dazu oft mit total verklebten Augen und verschnieften Nasen. Wie Abfall werden die manchmal entsorgt und ich frage mich dann immer, ob die Menschen, die so was tun, auch nur ansatzweise darüber nachdenken, wie sich ein Tier dabei fühlt. Die sollen sich doch einfach selbst mal in die Lage von uns versetzen, wie es sich anfühlt, plötzlich mutterseelenallein zu sein, Hunger und Durst zu haben und so viel Angst zu verspüren, dass einem das Herz fast aus dem Leib zu springen droht! Ich bin ja nur ein kleiner Hund, aber dabei geht mir glatt die Hutschnur hoch!

Als die Frau Töpfer dann jetzt den Notruf bekommen hat, konnte sie einfach nicht nein sagen, was ich gut verstehen kann. Es sind ein paar ganz arme, kleine Kätzchen, die sonst vielleicht ein ganz ähnliches Schicksal wie meines erwartet hätte, wenn wir ihnen nicht geholfen hätten. Vielleicht hätte auch jemand versucht, sie zu ertränken oder sonst was. Wenn einer weiß, wie das ist, dann ja wohl ich! Deshalb bin ich froh, dass die Kitten jetzt bei uns gelandet sind. Und dafür, dass es Katzen und gar keine Hunde sind, sehen sie gar nicht mal so übel aus. Guckt mal hier:

Na, habe ich Recht gehabt? Für Katzen gar nicht so schlecht, oder? Wenn Ihr Euch als neuer Dosenöffner für eine der Samtpfoten bei uns bewerben wollt, dann könnt Ihr einfach die Menschen vom Eifelhof anrufen!

Pfote drauf – und bis bald – Eure Katty

Sponsorentreffen für das neue „Eifelhof-Auto“

Wow, Leute, stellt Euch vor – wir haben ein brandneues Auto bekommen! Nicht, dass mir persönlich ein Auto wichtig wäre und ich finde es auch immer ganz schön unheimlich, in so einer wackeligen Kiste, die Räder anstatt Pfoten hat, einsteigen zu müssen. Aber ich habe mir sagen lassen, dass Autos ganz schön nützlich sind. Beispielsweise um Unmengen an Futter für unsere hungrigen Mäuler heranzukarren.

Oder wenn mal eins von uns nicht ganz fit ist, werden wir damit in die Tierklinik gefahren. Da war ich auch einmal, weil niemand verstehen konnte, warum immer so komisch im Kreis laufe. Und ich war doch ganz schön froh, als die Menschen vom Eifelhof endlich Bescheid wussten, was mit mir los ist! Naja, das Ergebnis kennt Ihr ja – ich bin schließlich fast ertrunken und das erklärt auch meine komische Motorik. Insofern ist es also ganz schön wichtig, dass wir immer ein Auto haben.

Das neue Auto ist jetzt echt ziemlich chic, das finde selbst ich – und noch dazu sind ganz viele peppige Aufkleber drauf, damit es nicht so langweilig aussieht. Die Frau Töpfer hat mir erzählt, dass das nicht nur Zierrat ist, sondern, dass das was damit zu tun hat, dass viele Menschen zusammengelegt haben, damit sie uns das Auto schenken konnten. Und jeder, der mitgemacht hat, durfte so einen komischen Aufkleber auf das Auto machen. Das nennt man Sponsoring. Schon wieder ein komisches, neues Wort, das ich da gerade lerne. Nicht, dass noch ein ganz schlauer Hund aus mir wird! Und ich halte das für eine echt coole Idee mit dem Sponsoring, denn so kann man gleich sehen, wer ein besonderes Herz für uns Tiere hat. Ehre wem Ehre gebührt! Unglaublich, was die Menschen sich alles einfallen lassen können, um uns Tieren zu helfen! Wenn Ihr Eure Augen gut aufhaltet, seht Ihr das Auto vielleicht sogar mal persönlich mehr oder minder schnell an Euch vorbeiflitzen! Dann wisst Ihr ja jetzt Bescheid – das ist von uns höchstpersönlich und fühlt Euch dann einfach ganz lieb von mir persönlich, unbekannterweise gegrüßt!